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06.11.2008|Anfrage

Sozialer Wohnungsbau im Main-Taunus-Kreis

Preiswerter und bezahlbarer Wohnraum ist eine wichtige Grundvoraussetzung zu einer sozialverträglichen Siedlungsentwicklung in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises in Nachbarschaft der umliegenden Großzentren.


Die Stadt Frankfurt kritisierte in der Presse die mangelnde Aufgabenwahrnehmung der Gebietskörperschaften in der umliegenden Region beim Bau von Wohnungen und der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft stellte jüngst ein Defizit an preiswerten Wohnungen fest. Welche Möglichkeiten sieht der Kreisausschuss, den preiswerten Wohnungsbau in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises zu unterstützen?
Zur Klärung bedarf es einer grundsätzlichen Untersuchung.

Hierzu fragen wir den Kreisausschuss:

1. Entspricht die Wohnungsstruktur der Sozialstruktur der Kommunen, d. h. wird für die einkommensschwachen Bewohner der Kommunen (siehe Sozialbericht 2007 für den Main-Taunus-Kreis) mit Berechtigungsschein auch entsprechend sozialer Wohnungsbau vorgehalten?

2. Wie viele Personen sind in den einzelnen Kommunen den Behörden als suchend für eine Sozialwohnung bekannt?

3. In welchen Kommunen des Main-Taunus-Kreises wird Wohnungsbau (sozial und frei finanziert) gefördert?

4. Wie viele Wohnungen des öffentlich geförderten Wohnungsbaus gibt es in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises mit Stichtag 31.12.2007?

5. Wie viele Fördermaßnahmen wurden im Zeitraum 1.1.2000 bis 31.12.2007 in den Kommunen gefördert (Anzahl der gebauten Wohnungen gegliedert nach Jahren)? (siehe Frage 3).

6. Wie viele Wohnungen sind aus den Beständen der Sozialwohnungen in den einzelnen Kommunen im Zeitraum
a) 2000 bis 2007 entfallen bzw. werden
b) 2008 bis 2015 entfallen?

7. Wie viele Finanzmittel wurden jeweils in den Jahren 2000 bis 2007 in den Förderprogrammen (siehe Frage 3) in den entsprechenden Haushalten bereitgestellt und wie viele Mittel wurden verausgabt?

8. Wie viele Wohnungen haben differenziert nach der Dauer leergestanden
(Leerstand insgesamt)? Belegungsquote jeweils in den Jahren 2000 bis 2007?

9. Wie hat sich in dieser Zeit die Fehlbelegungsabgabe entwickelt und wie viele Mittel wurden zur Finanzierung neuer sozialgeförderter Wohnungen bzw. zur Finanzierung von Belegungsrechten genutzt?

10. Welche Wohnbauflächen (in m2/ha) sind ausgewiesen im
a) Flächennutzungsplan des Regionalverbandes
b) in Bebauungsplänen unterteilt nach reinen Wohngebieten, Allgemeinen Wohngebieten und Mischgebieten?

11. In wie vielen Wohnungen gibt es durch die Kommunen im Rahmen des Erwerbs Belegungsrechte im Stichjahr 2007?

12. Welche zukünftige Entwicklung wird von den Kommunen hinsichtlich der Förderung des sozialen Wohnungsbaus im Rahmen des Erwerbs von Belegungsrechten angestrebt?

13. Welche Förderungsziele (siehe Frage 3) sind in den Jahren 2009 in den einzelnen Kommunen beabsichtigt/geplant?

14. Welche Siedlungsschwerpunkte werden bei künftigen Fördermaßnahmen, bzw. welche Zielformulierungen werden vorrangig angestrebt (z.B. Lage im Siedlungsraum, Nähe ÖPNV, Ökologie, Entfernung Wohnung zum Arbeitsplatz/Stadtkern usw.)?

Kreistag aktuell 1/2019

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